UBL und PEPPOL: Wann gilt die Pflicht zur digitalen Rechnung für dich?
Ab 2026 folgt die Niederlande dem EU-Fahrplan zur verpflichtenden E-Invoicing. Für öffentliche Auftraggeber gilt UBL bereits jetzt, für B2B kommt es noch. Das solltest du schon heute regeln.
E-Invoicing ist keine PDF per E-Mail — es ist ein strukturiertes XML-Format (UBL oder CII), das über ein Netzwerk (PEPPOL) übermittelt wird. Was kommt auf dich zu?
Bereits jetzt verpflichtend
- Lieferungen an niederländische Behörden: UBL via PEPPOL oder Plattform.
- Lieferungen an bestimmte EU-Behörden (Italien, Polen, Frankreich).
In Kürze (2027–2030)
Der EU-VIDA-Vorschlag sieht eine EU-weite B2B-E-Invoicing-Pflicht vor. Die Niederlande schließen sich dem an. Die Belastingdienst rechnet damit, dass dies zwischen 2028 und 2030 in den Niederlanden in Kraft tritt.
Was tust du jetzt?
- Prüfe: Erhältst du öffentliche Aufträge? Dann UBL jetzt einrichten.
- Wähle ein Buchhaltungspaket, das UBL-Export und PEPPOL-Versand unterstützt. Fast alle gängigen Pakete können das (Exact, Moneybird, TeamLeader Focus, Visma).
- Registriere dich bei einem PEPPOL Access Point – häufig direkt über dein Buchhaltungspaket.
- Teste zunächst mit einem kleinen öffentlichen Auftraggeber, bevor du es breiter einsetzt.
PEPPOL Access Points
Logius (Behörden), Storecove, SnelStart, Basware. In der Regel €10–30/Monat. Dein Buchhaltungspaket hat häufig bereits eine fertige Integration.
B2B-Kunden, die es einfordern
UBL wird zunehmend auch im B2B-Bereich verlangt. Kunden mit automatisierter Eingangsrechnungsverarbeitung (SAP, Oracle) wollen XML. Sei vorbereitet — sonst verlierst du diese Kunden an Mitbewerber, die es bereits anbieten.
Siehe auch: Rechnungsstellung (Übersicht), Rechnungsanforderungen.
Volledige gids: Facturación para pymes de la oferta al cobro: la guía completa
Dit artikel is onderdeel van onze uitgebreide Boekhouding & facturatie-gids. Lees de pillar voor het complete plaatje.
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