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Boekhouding & facturatie · 2 min leestijd · 23 November 2025

Ausländische Kunden fakturieren: EU, UK, USA im Überblick

B2B EU mit Reverse Charge, B2B UK nach dem Brexit, B2B USA mit oder ohne Sales-Tax-Implikationen. Drei Muster mit ihren eigenen Regeln.

Sobald du grenzüberschreitend fakturierst, ändert sich das USt-Bild. Drei Hauptmuster für ein niederländisches KMU.

Muster 1: B2B innerhalb der EU

  • USt-Satz: 0 % (Reverse Charge).
  • Voraussetzungen: gültige USt-IdNr. des Kunden, Vermerk „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers" bzw. „Reverse Charge" auf der Rechnung.
  • USt-IdNr. über VIES prüfen.
  • Meldepflicht: Zusammenfassende Meldung (ZM) quartalsweise.

Muster 2: B2B außerhalb der EU (einschließlich UK)

  • Dienstleistungen: in der Regel 0 % USt für gewerbliche Abnehmer außerhalb der EU. Je nach Land prüfen.
  • Waren: 0 % bei Export, Zolldokumente aufbewahren.
  • Keine Zusammenfassende Meldung erforderlich.

Muster 3: B2C außerhalb der Niederlande

  • Dienstleistungen: häufig USt des Landes des Verbrauchers (MOSS/OSS-Regelung).
  • Waren > 10.000 €: Schwellenwert überschritten = USt des Bestimmungslandes.
  • Waren < 10.000 €: niederländische USt zulässig.

Währung

  • Niederländische Unternehmen berichten in EUR. Fakturierst du in USD oder GBP? Wechselkurs zum Rechnungsdatum festlegen.
  • Bei Zahlung sind Kursdifferenzen zu erwarten — diese als Kursergebnis verbuchen.

Compliance

  • Handelsnachweise (B/L, Luftfrachtbrief, Versandbeleg) 7 Jahre aufbewahren.
  • USt-IdNr.-Prüfung mit VIES: Screenshot oder Zeitstempel speichern.
  • Im Prüfungsfall musst du nachweisen können, dass du den 0 %-Satz zu Recht angewendet hast.

Siehe auch: Rechnungsstellung – Gesamtleitfaden, USt-Sätze.

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Volledige gids: Facturación para pymes de la oferta al cobro: la guía completa

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