Ausländische Kunden fakturieren: EU, UK, USA im Überblick
B2B EU mit Reverse Charge, B2B UK nach dem Brexit, B2B USA mit oder ohne Sales-Tax-Implikationen. Drei Muster mit ihren eigenen Regeln.
Sobald du grenzüberschreitend fakturierst, ändert sich das USt-Bild. Drei Hauptmuster für ein niederländisches KMU.
Muster 1: B2B innerhalb der EU
- USt-Satz: 0 % (Reverse Charge).
- Voraussetzungen: gültige USt-IdNr. des Kunden, Vermerk „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers" bzw. „Reverse Charge" auf der Rechnung.
- USt-IdNr. über VIES prüfen.
- Meldepflicht: Zusammenfassende Meldung (ZM) quartalsweise.
Muster 2: B2B außerhalb der EU (einschließlich UK)
- Dienstleistungen: in der Regel 0 % USt für gewerbliche Abnehmer außerhalb der EU. Je nach Land prüfen.
- Waren: 0 % bei Export, Zolldokumente aufbewahren.
- Keine Zusammenfassende Meldung erforderlich.
Muster 3: B2C außerhalb der Niederlande
- Dienstleistungen: häufig USt des Landes des Verbrauchers (MOSS/OSS-Regelung).
- Waren > 10.000 €: Schwellenwert überschritten = USt des Bestimmungslandes.
- Waren < 10.000 €: niederländische USt zulässig.
Währung
- Niederländische Unternehmen berichten in EUR. Fakturierst du in USD oder GBP? Wechselkurs zum Rechnungsdatum festlegen.
- Bei Zahlung sind Kursdifferenzen zu erwarten — diese als Kursergebnis verbuchen.
Compliance
- Handelsnachweise (B/L, Luftfrachtbrief, Versandbeleg) 7 Jahre aufbewahren.
- USt-IdNr.-Prüfung mit VIES: Screenshot oder Zeitstempel speichern.
- Im Prüfungsfall musst du nachweisen können, dass du den 0 %-Satz zu Recht angewendet hast.
Siehe auch: Rechnungsstellung – Gesamtleitfaden, USt-Sätze.
Volledige gids: Facturación para pymes de la oferta al cobro: la guía completa
Dit artikel is onderdeel van onze uitgebreide Boekhouding & facturatie-gids. Lees de pillar voor het complete plaatje.
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