Aufbewahrungsfristen nach Datenkategorie im KMU
Wie lange darf man Kundendaten, Bewerbungsunterlagen, Rechnungen oder CCTV-Aufnahmen aufbewahren? Die wichtigsten Kategorien auf einen Blick – mit Quellenangabe je Frist.
Daten dürfen nicht länger gespeichert werden als nötig. Was „nötig" bedeutet, hängt von der jeweiligen Kategorie ab. Hier die Richtlinien für gängige KMU-Datenkategorien.
Finanzen (steuerlich)
- Rechnungen, Belege, Jahresabschlüsse: 7 Jahre (steuerlich).
- Immobiliendaten: 10 Jahre (steuerlich).
- Lohnbuchhaltung: 5 Jahre (nach Ende des Arbeitsverhältnisses).
Kundendaten
- Kundendossier laufender Vertrag: Vertragslaufzeit + gesetzliche Aufbewahrungspflicht.
- Kundendossier nach Vertragsende: 2 Jahre (Garantieansprüche, Nachverfolgung), danach anonymisieren.
- Kundenhistorie Rechnungen: 7 Jahre (steuerlich).
- Support-Tickets: 1–2 Jahre.
- CRM-Notizen: 2 Jahre nach dem letzten Kontakt.
HR
- Gehaltsdaten: 7 Jahre (steuerlich).
- Arbeitsvertrag: 7 Jahre nach Ende des Arbeitsverhältnisses.
- Mitarbeitergespräche: 2 Jahre nach Ende des Arbeitsverhältnisses.
- Fehlzeiten/Krankheit: 2 Jahre nach Ende des Arbeitsverhältnisses.
- Abgelehnte Bewerber: max. 4 Wochen, mit Einwilligung 1 Jahr.
- Siehe Personalakte.
Website / Marketing
- Newsletter-Anmeldungen: solange das Opt-in aktiv ist.
- Analytics-Logs (GA): standardmäßig 14 Monate, anpassbar.
- Webformulare: 30 Tage, sofern kein konkreter Verarbeitungszweck vorliegt.
- Cookie-Consent-Protokoll: 3 Jahre.
CCTV / Videoüberwachung
- Maximal 4 Wochen, außer bei einem konkreten Vorfall.
Vorfälle
- Datenpannen-Protokoll: 3 Jahre.
- Vorfall-Log: 3–5 Jahre (siehe Vorfall-Log).
Siehe auch: GDPR-Übersicht, Verarbeitungsverzeichnis.
Volledige gids: Cumplimiento GDPR para pymes: el mínimo práctico
Dit artikel is onderdeel van onze uitgebreide AVG & privacy-gids. Lees de pillar voor het complete plaatje.
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