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Toegangsbeheer · 3 min leestijd · 21 September 2025

Deine erste Zugriffsmatrix baust du in einem Nachmittag

Der einfachste Schritt im Zugriffsmanagement ist zugleich der wichtigste: Schreib einmal auf, wer worauf Zugriff hat. Hier ist das Rezept für eine funktionierende erste Version in vier Stunden.

Viele KMU steigen ins Zugriffsmanagement ein, indem sie sofort Tools vergleichen. Das ist der falsche erste Schritt. Fang mit einer Matrix an: einem einfachen Raster, auf dem du auf einen Blick siehst, wer worauf Zugriff hat. Bauzeit: ein Nachmittag – wenn du dem folgenden Rezept folgst.

Schritt 1: Liste der Personen (20 Minuten)

Öffne eine Tabellenkalkulation. Trage in Spalte A alle Personen auf der Gehaltsliste ein. Füge eine Spalte „Typ" hinzu: employee, contractor oder external (z. B. ein Steuerberater mit Zugriff auf Exact). Füge einen Status hinzu: aktiv, geplant, inaktiv.

Tipp: Starte aus deinem HR-System oder – falls du keins hast – aus der Liste deines Buchhaltungspakets. Vergiss ehemalige Mitarbeitende des letzten Jahres nicht. Die begegnen uns später als „verwaister Zugriff".

Schritt 2: Liste der Systeme (30 Minuten)

Jetzt die andere Achse: Welche Systeme verarbeiten sensible oder geschäftskritische Daten? Fang nicht mit allem an. Fang mit dieser Liste an:

  • E-Mail / Microsoft 365 / Google Workspace
  • Dein CRM (Salesforce, Pipedrive, HubSpot)
  • Buchhaltung (Exact, Moneybird, Twinfield, TeamLeader)
  • Cloud-Infrastruktur (AWS, Azure, GCP)
  • Code-Repositories (GitHub, GitLab, Bitbucket)
  • Password Vault (1Password, Bitwarden)
  • Kommunikation (Slack, Teams)
  • Dateispeicher (Dropbox, OneDrive, Google Drive)

Später erweiterst du auf Tier-2-Systeme (Design-Tools, Marketing-Tools, spezifische SaaS). Siehe auch: SaaS-Inventar erstellen.

Schritt 3: Fülle die Zellen aus (2 Stunden)

Für jede Kombination Person × System trägst du einen von vier Werten ein:

  • has_access — hat Zugriff, du bist sicher
  • no_access — kein Zugriff, du bist sicher
  • needs_review — unklar, muss geprüft werden
  • unknown — noch nie darüber nachgedacht

Versuche es zunächst aus dem Gedächtnis. Prüfe danach system­weise, was die Admin-Oberfläche anzeigt (siehe M365 Governance für die Vorgehensweise in Entra). Was du nicht weißt: needs_review. Damit füllst du später einen ganzen Nachmittag.

Schritt 4: Abweichungen markieren (30 Minuten)

Geh die Matrix einmal Zeile für Zeile durch. Frage dich bei jeder Zeile: „Hat diese Person Zugriff auf Systeme, die mich stutzig machen?" Typische Funde in einer ersten Matrix:

  • Jemand, der seit 8 Monaten nicht mehr im Unternehmen ist, steht noch auf has_access für Dropbox — Offboarding-Lücke
  • Die Marketing-Mitarbeiterin ist Global Admin in M365 „weil es praktisch war" — siehe Least Privilege
  • Dein externer Steuerberater hat Zugriff auf eine HR-Mailbox, die nicht in den Scope gehört — klassifiziere das als Privileged Access

Von der Tabelle zum Tool

Nach ein paar Monaten merkst du, dass die Tabelle außer Kontrolle gerät: Versionen in E-Mails, Reiter pro Jahr, niemand weiß welche die aktuelle ist. Das ist der Moment, ein Tool einzusetzen. Beginne mit etwas, das dieselbe Struktur hat (Person × System × Status + Notiz) – wie AccessGuard –, damit du nicht von vorne anfangen musst.

Deine erste Matrix kannst du in der öffentlichen Demo live erleben – mit 6 Mitarbeitenden × 6 Systemen und 2 automatisch gekennzeichneten Risiken.

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Volledige gids: Control de accesos para pymes: la guía completa (2026)

Dit artikel is onderdeel van onze uitgebreide Toegangsbeheer-gids. Lees de pillar voor het complete plaatje.

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