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Offboarding · 2 min leestijd · 17 Januar 2026

Vault-Übergabe: Verhindern, dass Zugangsdaten mit dem Ausscheidenden verschwinden

Geteilte Logins, die nur eine Person kannte, API-Keys in deren persönlichem Vault, 2FA-Token verknüpft mit dem privaten Handy. So vermeiden Sie die „Oh nein"-Momente.

Das klassische Offboarding-Drama: Jemand verlässt das Unternehmen, und eine Woche später stellt sich heraus, dass nur er das Passwort für den Firmen-Account von Service X kannte. Er geht nicht ran. Problem.

Prävention auf drei Ebenen

  1. Keine persönlichen Vaults für Firmen-Zugangsdaten. Alles Geschäftliche gehört in einen gemeinsamen Vault (Team- oder Vault-System). Persönliche 1Password-Accounts sind für den privaten Gebrauch.
  2. Mindestens 2 Wissende pro kritischem Zugangsdatensatz. Siehe Privileged Access — stellen Sie sicher, dass mindestens 2 Personen Admin-Rechte besitzen.
  3. 2FA nicht am privaten Handy. Nutzen Sie Shared-Token-Lösungen (1Password TOTP, Keeper) oder unternehmenseigene Hardware-Token.

Beim Offboarding selbst

  1. Liste erstellen: Welche Vault-Einträge gehen mit dieser Person verloren? Diese müssen übergeben werden.
  2. Pro Eintrag: explizite Übergabe an die Nachfolge + unmittelbarer Passwortwechsel danach (zur Sicherheit).
  3. 2FA-Token: neu vergeben oder in ein gemeinsames/Team-System migrieren.
  4. Log-Eintrag mit Datum und betroffenen Einträgen anlegen.

Nach dem Offboarding

Review im nächsten Quartal: Gibt es Zugangsdaten, über die wir noch stolpern, die fehlen? Meistens tauchen innerhalb eines Monats noch 1–2 „Ach ja, das auch noch"-Fälle auf.

Siehe auch: Verwaltung gemeinsamer Passwörter, Offboarding-Leitfaden.

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