Verwaiste Accounts aufspüren: Wie räumst du 3 Jahre nachlässiges Offboarding auf?
Dass du heute besser offboardest, hilft nicht gegen die 23 aktiven Accounts ehemaliger Mitarbeiter, die bereits existieren. So räumst du diese Altlasten auf – ohne wochenlangen Aufwand.
Jedes Unternehmen hat sie: verwaiste Accounts. Mitarbeiter, die vor Jahren gegangen sind, aber in deinem CRM, Cloud-Speicher oder irgendeinem SaaS-Tool noch auf has_access stehen. Hier kommt die Aufräum-Aktion.
Die drei Hauptquellen
- M365 / Google Workspace: Filter auf „last sign-in > 90 Tage" – das ist meistens der Ausgangspunkt für deine Liste verschwundener Accounts.
- Einzelne SaaS-Tools: Logs pro Anwendung. Aufwändiger, weil nicht immer ein Standardfilter verfügbar ist.
- Shared Spaces: Dropbox, SharePoint, Drive – Personen, die noch als Editor eingetragen sind.
Der Cleanup-Sprint
- Tag 1: Pro System eine Liste der zweifelhaften Accounts erstellen.
- Tag 2–3: Abgleich mit der Personalabteilung: Wer ist noch im Unternehmen, wer nicht?
- Tag 4: Massendeaktivierung der bestätigten Ex-Mitarbeiter, 30 Tage warten vor der endgültigen Löschung.
- Tag 5: Dokumentieren und einen formellen Offboarding-Eintrag anlegen – auch für Mitarbeiter, die schon vor Jahren ausgeschieden sind.
Risk-Flag als dauerhafte Lösung
Implementiere eine wiederkehrende Prüfung, die wöchentlich oder monatlich meldet: „Diese Person ist laut HR inaktiv, hat aber noch Access-Einträge auf has_access." In AccessGuard heißt das orphan_access-Risiko (Sev 5) – der Scanner erledigt das jede Nacht automatisch.
Siehe auch: Offboarding Pillar, periodische Access Reviews.
Volledige gids: Offboarding hermético en 12 pasos
Dit artikel is onderdeel van onze uitgebreide Offboarding-gids. Lees de pillar voor het complete plaatje.
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