Warum du 30 Tage wartest, bevor du ein Konto löschst
Deaktivieren geht sofort. Löschen erst nach 30 Tagen. Das ist keine willkürliche Frist — hier sind die Gründe, die Risiken und was in diesen 30 Tagen zu tun ist.
Am letzten Arbeitstag: Konto deaktiviert. Erst 30 Tage später: gelöscht. Was passiert in diesen 30 Tagen?
\n \nZiele der 30-Tage-Frist
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- E-Mail-Weiterleitung aktiv. Kunden, die noch an die alte Adresse schreiben, landen beim Nachfolger. Siehe E-Mail-Weiterleitung. \n
- Dateien auffinden. Manchmal stellt sich heraus, dass ein geteilter OneDrive-Ordner noch benötigt wird oder ein Angebotsentwurf existiert, den sonst niemand hat. \n
- Lizenzen zurückgewinnen. Erst nach 30 Tagen wird die M365-Lizenz freigegeben oder die temporäre Lösung läuft aus. \n
- Rechtliche Frist. Manche Tarifverträge oder NDAs schreiben eine Mindestaufbewahrungsfrist vor. \n
Was du in diesen 30 Tagen NICHT tust
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- Das Konto reaktivieren, um „kurz etwas nachzuschauen". Jede Reaktivierung ist ein Audit-Befund. \n
- Das Passwort an den Nachfolger weitergeben, damit er sich einloggen kann. Nutze stattdessen Delegierung oder Weiterleitung. \n
- Dateien einfach für private Zwecke der ausscheidenden Person kopieren. Das ist ein GDPR-Problem. \n
Nach 30 Tagen
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- E-Mails gemäß Richtlinie archivieren (in der Regel 1–7 Jahre, je nach Branche). \n
- OneDrive- / Google-Drive-Inhalte an einen Team-Speicherort übertragen oder archivieren. \n
- Konto dauerhaft löschen. \n
- Lizenz neu zuweisen oder kündigen. \n
- Eintrag ins Vorfallsprotokoll: Offboarding erfolgreich abgeschlossen, Datum, Nachweis-Link. \n
Siehe auch: Offboarding-Übersicht, rechtlicher Rahmen.
Volledige gids: Offboarding hermético en 12 pasos
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