Was ist ein ISMS und wo fängt man an?
Information Security Management System — das klingt größer als es ist. Für ein KMU ist es eine Sammlung von Dokumenten und Abläufen, keine Software, die man irgendwo installiert.
ISMS = Information Security Management System. Im Kern: deine Art, Informationssicherheit zu gestalten — beschrieben und gepflegt. Es ist keine Software. Es ist, wie du denkst und handelst.
\n\nDie fünf Bausteine
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- Scope. Was fällt unter dein ISMS? Das gesamte Unternehmen, eine bestimmte Geschäftseinheit, nur bestimmte Daten? Das wird festgelegt, bevor du irgendetwas anderes tust. \n
- Policy-Ebene. 8–12 Dokumente (Security Policy, Access Control, Incident Response, Acceptable Use, …). Insgesamt ca. 40–80 Seiten. \n
- Risikomanagement. Risikoregister mit Risiken, Verantwortlichem, Maßnahme und Restrisiko. Siehe Risikomanagement. \n
- Controls. Die Annex-A-Teilmenge, die du umsetzt. Das Statement of Applicability (SoA) gibt den Überblick. \n
- PDCA-Zyklus. Plan, Do, Check, Act. Klingt aufwendig, bedeutet in der Praxis: Reviews, Audits, Management-Review, Lessons Learned. \n
Wo fängt man an?
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- Scope festlegen (1 Tag). \n
- Gap-Analyse gegen Annex A (1–3 Tage). \n
- Risikoregister, erste Version (2 Tage). \n
- Access-Control-Policy + A.9 (1 Woche bis zum fertigen Nachweis). \n
- Übrige Policies (2–4 Wochen, parallel zur Beweissammlung). \n
Die Stolperfalle: Perfektion
\nDein ISMS muss nicht perfekt sein. Er muss funktionieren und nachweisbar sein. Version 1 deiner Policies darf 80 % sein. Verbesserung ist Teil des PDCA-Zyklus — es gehört dazu, dass du sie jedes Jahr anpasst.
\n\nSiehe auch: ISO 27001-Pillar, PDCA-Zyklus erklärt.
Volledige gids: ISO 27001 para pymes sin gastar €50k en consultores
Dit artikel is onderdeel van onze uitgebreide Compliance-gids. Lees de pillar voor het complete plaatje.
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